Wie die Liebe lange hält – Beispiele der besonderen Art

Wie verschlungen, kompliziert, scheinbar irrational, weit von jeder „Normalität“ Liebesgeschichten auch noch sein können, darüber kann man sich ein Bild machen in der am 14. Oktober 2016 ausgestrahlten Sendung des „Nachtcafé“. Auch da bleibt nur das Staunen über all die Formen von Liebesgeschichten und das Mysterium Liebe.

Der folgende Link muss in einen Internet-Browser kopiert werden, um die ca. 1 1/2 stündige Sendung anzuschauen. Ich empfehle das wärmstens, gewissermassen als Ergänzung, aber auch Kontrastprogramm zum vorherigen Blog-Eintrag:

http://www.ardmediathek.de/tv/NACHTCAFé/Nachtcafé-Wie-die-Liebe-lange-hält/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=247716&documentId=38328286

Texte zur Liebe

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft.
Es ist was es ist
sagt die Liebe.

Es ist Unglück
sagt die Berechnung.
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst.
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht.
Es ist was es ist
sagt die Liebe.

Es ist lächerlich
sagt der Stolz.
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht.
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung.
Es ist was es ist
sagt die Liebe.

(Erich Fried, 1921 – 1988)

Lied der Liebe

Engelfreuden ahndend, wallen
Wir hinaus auf Gotte Flur,
Dass von Jubel widerhallen
Höh’n und Tiefen der Natur.
Heute soll kein Auge trübe,
Sorge nicht hienieden sein,
Jedes Wesen soll der Liebe
Frei und froh, wie wir, sich weih’n!

Singt den Jubel, Schwestern, Brüder,
Fest geschlungen, Hand in Hand!
Hand in Hand das Lied der Lieder,
Selig an der Liebe Band!
Steigt hinauf am Rebenhügel,
Blickt hinab ins Schattental!
Überall der Liebe Flügel,
Hold und herrlich überall!

Liebe lehrt das Lüftchen kosen
Mit den Blumen auf der Au,
Lockt zu jungen Frühlingsrosen
Aus der Wolke Morgentau,
Liebe ziehet Well’ an Welle
Freundlich murmelnd näher hin,
Leitet aus der Kluft die Quelle
Sanft hinab ins Wiesengrün.

Berge knüpft mit ehrner Kette
Liebe an das Firmament,
Donner ruft sie an die Stätte
Wo der Sand die Pflanze brennt.
Um die hehre Sonne leitet
Sie die treuen Sterne her,
Folgsam ihrem Winke gleitet
Jeder Strom ins weite Meer.

Liebe wallt durch Ozeane,
Durch der dürren Wüste Sand
Blutet an der Schlachtenfahne,
Steigt hinab ins Totenland!
Liebe trümmert Felsen nieder,
Zaubert Paradiese hin,
Schaffet Erd und Himmel wieder –
Göttlich, wie im Anbeginn.

Liebe schwingt den Seraphsflügel
Wo der Gott der Götter thront,
Lohnt die Trän’ am Felsenhhügel,
Wann der Richter einst belohnt,
Wann die Königsstühle trümmern,
Hin ist jede Scheidewand,
Biedre Herzen heller schimmern
Reiner, denn der Krone Tand.

Lasst die Scheidestunde schlagen,
Lasst des Würgers Flügel wehn!
Brüder, drüben wird es tagen!
Schwestern, dort ist Wiedersehn!
Jauchzt dem Heiligsten der Triebe,
Den der Gott der Götter gab,
Brüder, Schwestern, jauchzt der Liebe,
Sie besieget Zeit und Grab!

(Friedrich Hölderling, 1770 – 1843)

Geschenk der Liebe

Da du du selbst bist,
bin ich in deiner Schuld.
Ich trag sie ab mit meiner Liebe
lebenslänglich mit Geduld.

Lass meine Liebe wie Sonnenstrahlen
in lichtvoller Freiheit
dein Wesen umfangen.

Wer die Wahrheit kennt,
will sie stolz in eine Truhe legen.
Wer die Wahrheit liebt,
wird sie demütig im Innern hegen.

Jener, der das Licht der Sterne entzündet
am Firmament,
fragt sich geduldig, wann auch in der Welt
dass Licht zu brennen beginnt.

Gott will, dass mit Liebe
errichtet werde sein Haus.
Die Menschen bauen in die Wolken und
machen einen Sieg der Ziegel daraus.

Wer Gutes tut, den mag man
von sich weisen.
Doch wer die Menschen liebt,
ist überall zu Haus.

(Rabindranath Tagore, 1861 – 1941)

Liebe und Tod

Sag, wie hältst du’s mit der Liebe?
Gott, wie soll ich’s mit ihr halten?
Fürchte, sie ist am Veralten,
am Verblühen, am Erkalten:
Oder altern meine Triebe?

Sag, wie hältst du’s mit dem Tode?
Gut, mich dazu zu befragen.
Hab ihn stets in mir getragen,
kann heut mit Bestimmtheit sagen:
Der kommt niemals aus der Mode.

(Robert Gernhardt, 1937 – 2006)

Wie ich dich liebe

Wie ich dich liebe? Lass mich zählen wie.
Ich liebe dich so tief, so hoch, so weit,
als meine Seele blindlings reicht, wenn
ihr Dasein abfühlt und die Ewigkeit.

Ich liebe dich bis zu dem stillsten Stand,
den jeder Tag erreicht im Lampenschein
oder in Sonne. Frei, im Recht und rein
wie jene, die vom Ruhm sich abgewandt.

Mit aller Leidenschaft der Leidenszeit
und mit der Kindheit Kraft, die fort war, seit
ich meine Heiligen nicht mehr geliebt.

Mit allem Lächeln, aller Tränennot
und allem Altern. Und wenn Gott es gibt,
will ich dich besser lieben nach dem Tod.

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926)

Liebesakt

Jeder Liebesakt, Akt der Liebe,
den wir verpassen,
ist eine verpasste Chance
wirklich menschlich zu sein und zu werden.

In allem, was wir tun, könnten
wir danach streben,
es liebevoll zu tun,
im Geist der Liebe:

essen und trinken
reden
arbeiten
spielen und lachen
Liebe machen
zuhören
planen und träumen
streiten…

Und in allem, was wir tun,
könnten wir uns bewusst werden,
was passiert, wenn wir es in einem andern Geist,
als dem der Liebe tun:

aus dem Streben zur Macht,
aus Gier,
aus Angst,
aus Wut,
aus Kummer,
aus Grössenwahn,
aus Blindheit,
aus Nichtwissen…

(Rolf Fink, 1942 – )

Wie wär’s?

Wie wär’s,
wenn wir uns
mit der Liebe
immer öfter
eine Chance gäben?

Was würde wohl geschehen,
wenn wir uns oft
und immer öfter
der Frage stellen würden

ist das, was wir eben tun,
liebevoll oder nicht?

Ist uns diese Frage
zu anspruchsvoll,
lassen wir sie bleiben.

Gelänge es uns allerdings,
sie ohne jeden Anspruch zu stellen,
würde sich vielleicht
die Chance bieten,

Liebe zu erfahren
und Verständigung zu erreichen.

Nichts weiter.

(Rolf Fink, 1942 – )

“Adieu, dit le renard. Voici mon secret. Il est
très simple: on ne voit bien qu’avec le cœur. L’essentiel est invisible
pour les yeux.”

„Adieu“, sagte der Fuchs. „Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.”

(aus der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry (1900 – 1944)

 

Liebesfähigkeit – unsere Verbindung zum Universum

In den vergangenen etwa 10 Jahren meiner Beratungstätigkeit entdeckte ich immer häufiger ein Phänomen, das mich immer wieder völlig überraschte. Menschen, denen fast jeder Kontakt zu ihrem spirituellen Herzen verloren gegangen war, wenn sie ihn denn je hatten. Jegliche Herzensbildung schien ihnen zu fehlen. Alles was sie taten, entsprang ganz und gar ihrem Kopf. Allesamt waren es kluge und intelligente Leute, denen auch Gefühle nicht fremd waren. Doch wenn es um Liebe ging, schienen sie völlig hilf- und ratlos.

Selbst wenn sie sich nach einer Partnerschaft, einer liebevollen Beziehung sehnten. Nichts schien ihnen da die wahre Erfüllung zu bringen. Sie hatten zwar auch gute Freunde, aber einen Partner fürs Leben fanden sie durchwegs nicht. Sie konnten sich gar verlieben und für kürzere oder längere Zeit sich aufeinander verlassen. Oft heirateten sie, trennten sich aber innerhalb kurzer Zeit wieder. Meist dachten sie später durchaus wehmütig darüber nach, warum es mit der Liebe, die sie glaubten gefunden zu haben, so merkwürdig und bald wieder zu Ende war. Vielfach flüchteten sie in Nebenbeziehungen, waren dabei aber in ihrem Innersten zutiefst unzufrieden und im Grunde unglücklich. Auch die wildesten und leidenschaftlichsten sexuellen Beziehungen liessen stets ein grosses Gefühl der Leere und des Verlassenseins zurück. Und auch sie verloren häufig ihren ganzen Reiz. Einige von ihnen entwickelten gar eine richtige Abneigung gegen das Wort „Liebe“. Liebe, was ist das?

Anderseits gibt es diese wirklichen Liebespaare, die von aussen gesehen nicht einmal besonders gut zueinander passen müssen, welche die wahre Liebe ein Leben lang füreinander behalten. Und dies nach ihrem Bekunden, ohne dafür „viel Arbeit“ leisten zu müssen. Unerklärlich für alle diejenigen, die solches nie erleben.

Natürlich wurde ich von denen als Berater beigezogen, welche ich hier die „Liebesunfähigen“ nennen möchte. Anfänglich meist wegen ganz anderer „Probleme“.

Nicht immer, aber immer häufiger, ist es dann aber gelungen, solche Menschen zu „Liebesfähigen“ zu transformieren. Jeder einzelne Fall benötigte dazu ein individuelles Vorgehen. Doch der Kompass über allem, führte stets direkt über das Herz. Vom physischen zum spirituellen. All diese Erfahrungen haben meine Überzeugung gestärkt, dass es möglich ist Menschen liebesfähig werden zu lassen. Eine Veränderung die regelmässig für alle als grosse Entwicklung ihrer Persönlichkeit betrachtet wurde.

Wenngleich es wahrscheinlich unmöglich sein dürfte, hier eine brauchbare „Anleitung zum Erwerb der Liebesfähigkeit“ zu geben, will ich doch ein paar der essentiellen Schritte skizzieren, die dahin führen könnten:

Das erste Mal als ich mehr als deutlich auf einen fehlenden Kontakt zum spirituellen Herzen aufmerksam wurde, war vor etwa 20 Jahren. Eine junge tüchtige und intelligente Frau, liess plötzlich in ihrer ganzen Arbeitsleistung markant nach. Sie, die vorher die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit in Person war, überdies aussergewöhnlich produktiv arbeitete, war ständig verspätet, konnte ihr Pensum kaum mehr bewältigen und wusste selber nicht recht, was mit ihr los war. Nun, sie hatte 5 Liebhaber gleichzeitig, nicht zuletzt auch ein ganz beachtliches logistisches Problem. Sie kam kaum mehr zum Schlafen und war auch emotional ziemlich durcheinander. In einem offenen Gespräch gestand sie mir, dass sie im Grunde mit der ganzen Situation höchst unzufrieden war, aber nicht wüsste, wie aus ihr herauszukommen wäre. Ob sie denn in die Männer, mit denen sie intim verkehrte auch verliebt sei, oder lediglich sexuell abhängig. Sie tendierte eher zu letzterem. Spontan fragte ich sie dann, ob sie denn jemals einen Mann wirklich geliebt hätte. Zögernd sagte sie, wahrscheinlich sei das ihre erste Liebe gewesen, aber sie wisse nicht einmal da, ob es wirklich Liebe gewesen sei. Wie man denn wisse, ob es Liebe sei? Diese Antwort kann Dir nur Dein Herz geben. Ja, wie denn? Sie spüre ihr Herz überhaupt nicht.

Für einen Moment war ich ziemlich perplex und suchte nach einer Idee, wie ich sie in Kontakt mit ihrem Herzen bringen könnte. Am besten ist das vielleicht über den physischen Kontakt mit ihrem physischen Herzen möglich. So lud ich sie ein, einmal mit ihrer Hand den Ort ihres Herzens im Körper zu suchen. Als sie ihre Hand, nach einigem Abtasten, ziemlich weit im unteren Bauch platzierte, staunte ich nicht schlecht und sagte ihr: Da kann ihr Herz unmöglich sein. Und da sie überhaupt keinerlei Herzklopfen wahrnehmen konnte, war meine Beobachtung wahrscheinlich richtig. Ich bat sie dann, ihren Puls am Handgelenk zu erfühlen. was ihr nach einigen Versuchen gelang. Endlich konnte sie die Tätigkeit des Herzens wahrnehmen. Nach einigen weiteren Versuchen gelang es ihr dann auch, ihr Herz dort im Brustbereich, ganz schwach wahrzunehmen. Nun war zumindest ein physischer Kontakt zum Herzen da. Ich empfahl ihr, gewissermassen als mehrmalige tägliche Übung, sich immer wieder an ihr körperliches Herz heranzutasten. Was sie dann während ein paar Tagen machte. Und erstaunlicherweise, sagte sie sich in den nächsten 2 Wochen von all ihren 5 Liebhabern los, begann wieder ordentlich sich auszuruhen und war schon bald wieder so produktiv bei der Arbeit wie zuvor.

In einem weiteren Gespräch ist es uns dann gelungen, ihr eine Ahnung vom spirituellen Herzen zu geben. Das sich oft in einem kaum zu beschreibenden Gefühl äussert, das am besten als Aura des Herzens diffus umschrieben werden kann. Nach einigen Wochen und weiteren Gesprächen entwickelte sie auch dafür ein untrügliches Gefühl.

Und nun geschah das für mich damals Erstaunlichste. Ich hatte noch keine Erfahrung mit einem ähnlichen Prozess. Sie überraschte mich mit der Nachricht sie sei zu ihrer ersten Liebe zurückgekehrt und jetzt wisse sie, dass sie im Grunde schon von Anfang den Mann ihres Lebens gefunden hätte. Ein paar Jahre später heirateten die beiden und sie sind bis heute ein liebend Paar geblieben. Hätte ich es nicht erlebt, ich würde die Geschichte für ein Märchen halten.

Es dauerte dann ungefähr 10 Jahre bis ich mit weiteren Situationen konfrontiert wurde, in denen die betreffenden den Kontakt zum Herzen nicht fanden. Und mit der Zeit wurden es immer mehr Geschichten dieser Art, jede für sich einzigartig und anders in ihrem Verlauf.

So beispielsweise jener Mann, der als äusserst kaltherzig und zynisch von seiner Umgebung taxiert wurde. Mit messerscharfem Verstand. Ein Top-Manager, der deswegen nicht nur respektiert, sondern von einigen auch regelrecht gefürchtet wurde. Das einzige, was ihn einigermassen erträglich machte, war die Tatsache, dass er nie persönlich verletzend oder auch nur taktlos war. Stets war er äusserst höflich und mit Damen konnte er richtig charmant sein.

Beim Beginn unserer Zusammenarbeit bat er mich, ihm zu helfen, eine Strategie für ein Geschäftsprojekt zu entwickeln, das er mit der jungen Frau starten wollte, mit der er nun über 10 Jahre gemeinsam tätig war. Mir wurde allerdings schnell klar, dass sich dahinter eine ganz andere Situation versteckte.

Kollegen munkelten, sie seien wie ein verschworenes Ehepaar und vermuteten gar eine heimliche Affäre zwischen den beiden. In Wirklichkeit, war es schon so, dass er ganz zarte kleine Anzeichen von Verliebtheit in die jüngere Frau spürte. Er durfte dieser aber seine Gefühle überhaupt nicht, auch nicht auf die leiseste Art äussern. Denn sie hätte dann das Arbeitsverhältnis sofort beendet, hätte sie auch nur die geringsten Anzeichen einer Annäherung gespürt. Das wusste er sehr genau, vor allem in jenem Moment, als er ihr einmal folgendes SMS schrieb: „Ich vermisse Dich.“ Worauf sie ihm unzweideutig zu verstehen gab, so etwas wolle sie nie mehr hören.

Während über 3 Jahren holte er mich immer wieder zu mehrstündigen Gesprächen, in denen überdeutlich wurde, wie sehr er in diese Frau verknallt war. Er förderte sie in ihrer beruflichen Karriere wo er nur konnte, allerdings immer nur soweit, dass sie ganz nahe bei der Arbeit bei ihm blieb. Und während dieser ganzen Zeit, nahm er Anteil auch an ihrem Privatleben, soweit sie ihn überhaupt daran teilhaben liess. Trotz ihres Widerstandes, da auch nur das geringste preiszugeben, wusste er immer wieder, wenn sie wieder einen neuen Liebhaber hatte. Er erfuhr dies jeweils von ihren Kollegen. Obwohl er es nicht zugeben wollte, frass ihn dann seine Eifersucht fast auf.

Nach etwa 3 Jahre eröffnete ihm die junge Frau, dass sie einen völlig neuen beruflichen Weg einschlagen wolle und dann ohnehin die Partnerschaft mit ihm beenden wolle. Sie wolle mit Tieren arbeiten. Worauf die beiden intensiv miteinander zu streiten begannen. Meine Rolle wechselte nun zum Vermittler zwischen den beiden. Für mich eine Gratwanderung, bei der ich äusserst sorgfältig darauf achten musste, auch nicht das Geringste von dem, was ich von den beiden wusste, dem anderen bewusst oder unbeabsichtigt mitzuteilen.

Er versuchte mit allen möglichen Angeboten – er half ihr auch mit einem erklecklichen finanziellen Betrag aus einer Klemme, in der sie steckte – sie an sich zu binden. Geld, das er übrigens nie mehr zurückerhalten sollte. Sie wollte definitiv weg von ihm.

Während dieser Zeit wurde er in aller Heimlichkeit in den USA am offenen Herzen erfolgreich operiert. Sein Arzt hatte festgestellt, dass 2 seiner Koronararterien fast völlig verstopft waren. Er stand kurz vor einem Herzinfarkt. Vielleicht ein Anzeichen für sein gebrochenes Herz.

Er hörte nicht auf, daran zu glauben, er würde sie bei sich und in seinem Einflussbereich behalten können. Während dieser Zeit stritten sie sich immer heftiger.

Doch dann geschah die wundersame Wende. Er konnte sie gehen lassen. Und spürte, dass er sie gleichwohl lieben könne. Während ihrer ganzen Zeit der Zusammenarbeit tauschten sie übrigens nie die geringste körperliche Zärtlichkeit aus.

Bei einem Mittagessen erklärte er mir dann, welche Offenbarung es für ihn nun sei, entdeckt zu haben, was so etwas wie bedingungslose Liebe sein könnte. Das hielt ich selber vor 5 Jahren, als wir unsere Zusammenarbeit begannen, im Grunde für unmöglich. Er hatte gewissermassen den Gipfel des Mount Everest erreicht.

Das Mittagessen war im Frühling. Wir vereinbarten dann noch einen Termin für den späten Herbst. Dazu kam es nicht mehr, denn im Frühherbst, auf einer Wanderung in den Bergen, setzte er sich auf eine Bank und sagte: „So glücklich wie jetzt bin ich in meinem ganzen Leben nie gewesen.“ Dann starb er an einem Herzinfarkt.

Sein Tod stürzte sie in eine so tiefe Trauer, dass mich das überraschte.
Sie schien untröstlich. Der Gedanke, dass er nicht mehr hier war, schien ihr unerträglich. Ein Jahr später bat sie mich, seinen Todestag für ein paar Stunden mit mir zusammen zu verbringen. Wir schauten uns gemeinsam nochmals ein Märchen an, das er während unserer früheren Arbeit geschrieben hatte. Als er seinerzeit uns das Märchen vorlas, brach der kalte, zynische Mann in Tränen aus. Nun, ein Jahr nach seinem Tod war es wie selbstverständlich, dass er für sie zum Schutzengel geworden war. Ihr Herz hatte sich tief mit seiner Seele verbunden. Seither habe ich den Kontakt zu ihr verloren.

Die nächsten „Liebesgeschichten“ werde ich hier nur kurz skizzieren, womit ich natürlich diesen überhaupt nicht gerecht werde. Zu vielfältig und auch oft ziemlich kompliziert und vor allem jede auf ihre Weise eine Mischung von Glücksgefühlen, Melancholie, Reue und Versöhnung mit dem Schicksal. Jede auf ihre melancholische Weise auch schön.

Eine überaus gescheite, attraktive Frau fand schon früh den Mann ihres Lebens. Vielleicht etwas gar zu früh. Sie heirateten jung, aber schon nach der Hochzeitsnacht verliebte sich die Frau in einen anderen, und wurde mit ihm gleich intim. Das schien zunächst der Beziehung nichts anzuhaben. Doch als die Frau zum anderen Mann zog, war es für ihren frisch angetrauten Gatten doch zuviel. Obwohl er nicht verzeihen konnte, wollte er gleichwohl nicht die Scheidung. Die beantragte sie dann.

Seither findet sie keinen Mann mehr. Sie bleibt single. Ist beruflich sehr erfolgreich. Da sie eine wirklich gute Mutter hätte werden können und auch wollen, bleibt ihr allerdings ein kinderloses Dasein.

Selbstverständlich waren sämtliche Beziehungen mit Männern regelmässig voller Konflikte, Widersprüche, Streit und im Grunde zutiefst unbefriedigend. Bei ihr ist es mir nicht gelungen, ihr den Zugang zu ihrem Herzen zu ermöglichen.

Die erste Liebe einer ganz jungen Frau, war für jeden, der das Paar näher kannte, eine ziemlich „asymetrische“ Angelegenheit. Sie hochintelligent, strebte einen anspruchsvollen Hochschulabschluss an. Er war Kellner, der kaum je länger als 3 Monate am selben Ort arbeiten konnte. Beruflich hatte er kaum Chancen auch nur ein wenig weiterzukommen, denn selbst eine Weiterbildung im gastronomischen Bereich war für ihn einfach zu anspruchsvoll. Sie liebte ihn, wie sie meinte, mit der letzten Faser ihres ganzen Körpers. Er aber spielte mit ihr die übelsten Spiele. Spottete über die Hässlichkeit ihrer Füsse und Ohren. Es waren die Teile ihres Körpers, derer sie sich schämte. Als sie einmal einen Hautauschlag entwickelte, geriet sie in Panik, er würde sie deswegen verlassen. Sie trennten sich mindestens fünfmal und kamen dann wieder zusammen. Und immer ergriff sie dabei die Initiative. Er nahm sie jeweils gnädig wieder auf und plagte sie weiter. Die Geschichte hatte viele Elemente von Anna Karenina. Als sie den seelischen Schmerz nicht mehr aushielt, wurde sie krank, völlig konfus und selbst ihr Studium drohte sie zu überfordern. Da holte sie sich meinen Rat in einem Zustand grösstmöglicher Verzweiflung.

Es dauerte dann fast ein Jahr, und viele lange Gespräche, bis ihr klar wurde, dass diese Beziehung, weder liebevoll noch tragfähig war. Nach diesem Moment der Klarheit dauerte es dennoch ein halbes Jahr während dem sie, obwohl getrennt von ihm, mit ihm immer wieder den Kontakt suchte. Er brauchte lediglich ein ganz banales SMS zu schicken und sie reagierte darauf umgehend. Sie fürchtete tatsächlich, in ihrem Leben keinen Mann mehr zu finden. Denn wer würde sie schon wollen. Während dieser ganzen Zeit pflegte der Mann sehr viele Kontakte, auch intimer Art, mit anderen Frauen.

Die völlige wirkliche Trennung empfand sie dann aber als Befreiung aus ihrem mentalen Gefängnis und widerstand fortan jeder Versuchung, auf seine Kontaktwünsche einzugehen. Wobei sie mir anfänglich nicht einmal glauben wollte, als ich ihr sagte, er würde mit Bestimmtheit wieder zu ihr kommen wollen.

Ich schloss gar eine Wette darüber mit ihr ab, die sie finanziell dann einigermassen schmerzte. Nie hatte sie gerechnet, dass sie diese nicht gewinnen würde. Die Wette hatte sie verloren, dafür ihre Freiheit gewonnen.

Heute hat sie nun den Mann ihres Lebens gefunden. Einen eigentlichen Seelenverwandten, wie sie überzeugt ist. Nach langem Leiden ein vorläufiges „Happy End“. Nicht nur hatte sie den Mann ihres Herzens, sondern vor allem auch Kontakt zu ihrem eigenen Herzen.

Die letzte Geschichte, die ich hier skizzieren will, ist fast zu banal für den Schluss einer völlig unvollständigen Aufzählung. Sie kommt aber so häufig vor, dass sie es dennoch verdient, hier erwähnt zu werden.

Er umwirbt sie, liest ihr jeden Wunsch von den Lippen. Weiss gar manchmal, was sie möchte, bevor sie etwas sagt. Er ist der perfekte Frauenverführer. Sobald er sie „erbeutet“ hat, wendet er sich der nächsten Frau zu und geht fremd. Gleichwohl gelingt es ihm, sie zu schwängern und sie heiraten. Und dies, obwohl sie schon damals überzeugt war, dass er der Falsche für sie sei. Sie bleiben kein Jahr zusammen. Heute ist die Frau alleinerziehende Mutter, deren Ein und Alles ihr wunderbarer Sohn ist. Sie ist eine praktische lebensfrohe Frau geblieben, äusserst tüchtig in ihrem Beruf als Krankenschwester und sagt von sich, sie sei mit ihrem Leben rundum zufrieden. Einen Mann wieder kennen zu lernen scheint ihr momentan in weiter Ferne, wenn überhaupt jemals wieder.

Der so häufige sogenannte „Ehebruch“, führt in der Mehrzahl der Fälle zur Trennung und Scheidung. Er kommt so häufig vor, dass er bald auf eigenartige Weise als „normales“ Phänomen der heutigen Zeit gilt. Und dies obwohl damit unendlich viel Schmerz, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit einhergehen. Am schlimmsten werden in der Regel Ehebrüche, die einhergehen, mit einem Wechsel der sexuellen Orientierung des Partners, der weg will. Von hetero zu homo. Von hetero zu lesbisch. Da scheint mir interessant, dass männliche Homosexualität, die vorher hetero war, irgendwie noch eine Spur leichter verkraftet werden kann, als von einer hetero Frau zu einer Lesbe. Jedenfalls war das in allen Fällen, die mir bekannt sind so.

Wenn ich jeweils frage – und ich tue es immer gleich zu Beginn einer Beratung in Liebesdingen – ob, sie oder er ihn noch liebe und ich bekomme die Antwort: „Ich weiss es nicht, oder nicht mehr.“ Frage ich auch noch, ob sie ihn oder er sie je geliebt habe, bekomme ich dann meist eine ähnliche Antwort. Was war es dann, das die beiden zusammengeführt hat. Und dann kommt meist ein Strauss von zumeist eher „praktischen Argumenten“. „Ich wollte immer eine Familie haben.“ „Ich suchte nach finanzieller Sicherheit“. „Ich wollte den gesellschaftlichen Aufstieg“. „Am Anfang hat er oder sie mir einfach gefallen, in seiner Art, seinem Aussehen, oder was auch immer.“ Und dann kommt meist die „Gretchenfrage“: „Woran kann ich denn erkennen, ob es „wahre”Liebe gewesen sei“?

Ich versuche diese Frage jeweils mit meinen Vermutungen zu entschlüsseln, gewissermassen als scheue Versuche, das Mysterium der Liebe in wahrnehmbaren Phänomenen darzustellen.

Wer sich liebt, stellt keine Ansprüche. Hat keine Erwartungen. Vor allem keine Besitzesansprüche jeder Art. Lässt den andern so sein, wie er ist. Gleichwohl setzt er oder sie sich mit ihm oder ihr lebendig auseinander. Tauscht Wünsche und Bedürfnisse offen und ehrlich aus. Allerdings als Bitten, deren Ablehnung ohne weiteres akzeptiert wird. Keineswegs als Forderungen oder Anschuldigungen. Wer sich liebt, kommt ohne Vorwürfe an den andern aus. Denn diese sind Gift für jede Beziehung.

Die höchste Form der Liebe kennt auch die Eifersucht und die Angst vor dem Verlassenwerden nicht. Das tönt zunächst ziemlich exotisch. Umso mehr als Eifersucht von vielen geradezu als wichtiges Indiz für eine ganz grosse Liebe gilt. Wenn sie nun aber denken, wer eifersüchtig sei, sei auch nicht wirklich liebesfähig, dann ziehen sie eine unzulässige Schlussfolgerung. Es ist vielmehr einfach so, dass die diese höchste Form der noch nicht erreicht haben. Etwas ganz Normales. Sind sie aber einmal dort, dann werden Sie sich über alles freuen, was dem andern Freude bereitet.

Diese vielleicht etwas hausbackene Aufzählung, natürlich völlig unvollständig, möge eine kleine Ahnung geben, wie sich Liebesfähigkeit erkennen lässt.

Alles weitere überlasse ich dann im nächsten Blog mit den “Texten zur Liebe” den Poeten, die es am allerbesten schaffen, der schönsten aller menschlichen Fähigkeiten zu huldigen.

Jenseits von Leadership – die Arbeit im Inneren

Leaders könnten Leute sein, welche die kühnsten Träume wahr werden lassen. Aber wo sind sie? Die Leaders, die daran arbeiten, die Träume von John Lennon in seinem Lied „Imagine“ zu verwirklichen.

Träumen ohne zu handeln, lässt uns dort bleiben, wo wir sind. In einer Welt, in der diejenigen, welche die Sprache der Macht benützen die Kontrolle haben. Zumindest scheint das so.

Menschen, welche Aussergewöhnliches vollbringen, sind beinahe verpflichtet mit denen, welche die Macht besitzen zu kommunizieren. Dazu müssen sie die Regeln der Machtspiele kennen. Ansonsten werden sie nicht ernst genommen.

Um erfolgreich zu sein oder auch ganz einfach, um zu überleben lernten wir, dass wir immer besser, immer stärker, schneller, klüger, mächtiger und fitter werden müssen. Und während wir danach streben, glauben wir auch, dass wir damit gesund bleiben. Gesund, nicht gesünder. Denn bezüglich Gesundheit ist jeder Vergleich unnötig. Eine sanfte Erinnerung der Natur, dass es auch eine Welt ohne Vergleiche geben kann.

So lange wir gesund sind, nehmen wir das als selbstverständlich hin. Ausser in einigen nachdenklichen Momenten, wenn wir dafür dankbar sind. Aber die meiste Zeit vergessen wir, wie kostbar die Gesundheit ist. Einzig, wenn wir ernsthaft krank werden, wird uns deren einzigartiger Wert völlig bewusst. Besonders dann, wenn gesund werden ein äusserst anspruchsvoller Prozess wird.

Solange wir gesund sind, unterschätzen wir oft auch die Arbeit, die es braucht, um gesund zu bleiben. All unsere Aufgaben verhindern oft, dass wir spezielle Aufmerksamkeit dem gesund bleiben widmen Und zwar sowohl körperlich, geistig und spirituell. Diese Vernachlässigung unserer eigenen Gesundheit läuft dann auch parallel zur Vernachlässigung der nötigen Aufmerksamkeit der Pflege unserer Beziehungen, der Gesunderhaltung der Bereiche, für die wir Verantwortung tragen und gegenüber den Gemeinschaften, denen wir angehören.

Grossartige Leader fokussiern auf das Aussen. Nicht auf sich selber. Das gilt sogar für narzisstische Leaders. Sie alle sind besonders begabt, andere zu aussergewöhnlichen Leistungen zu führen. Sie bringen auch die anspruchsvollsten Projekte zu einem erfolgreichen Resultat. Sie gewinnen die Akzeptanz von grossen Mehrheiten und manchmal gelingt es ihnen gar, mit bewundernden und anerkennenden Einträgen in die Geschichtsbücher aufgenommen zu werden.

Wir loben wirkliche Leaders für ihre Kühnheit, ihre Tapferkeit, ihre visionäre Kraft, ihre persönliche Integrität. Sie sind für uns höchst inspirierend und haben die Fähigkeit, uns zu ermutigen. Begleitet aber unser Lob auch unsere Liebe zu ihnen? Vielleicht eine komische Frage. Doch Liebe allein scheint nicht zu genügen, um Leaders wirklich erfolgreich zu machen. Allzu oft sind Leaders auf Respekt, wenn nicht gar Furcht angewiesen.

Kein Wunder, dass auch lernbereite Leaders, die sich persönlich weiter entwickeln wollen, sich bewusst oder unterbewusst auf „äussere“ Dinge konzentrieren: wie kann ich noch überzeugender wirken, was muss ich tun, um glaub- und vertrauenswürdig zu sein? Wie werde ich wirklich einflussreich? Wie übe ich meine Macht sorgfältig und verantwortungsvoll aus?

Wenn sie ein Leader sind, der überhaupt Zeit findet, sich solchen Fragen zu stellen, gehören sie wahrscheinlich zu einer Minderheit von Frauen und Männern. Eher als ständig von einer Sitzung zur anderen zu rennen. Oder schlimmer noch, von Krise zu Krise. Eher als ständig an ihrem Handy erreichbar zu sein, sogar in ihrer „freien“ Zeit. Für alle die, welche von ihren fast unmenschlich dichten Agenden völlig absorbiert werden, ist der Vorschlag, den ich hier machen werde, so weit weg, dass er wahrscheinlich kaum auch nur die kleinste Chance hat, beachtet zu werden.

C.G. Jung sagte einmal: „Wer nach aussen schaut – träumt. Wer nach innen schaut – erwacht.“ Nun denn, wer sind die wirklichen Träumer und wer sind diejenigen, welche Träume wahr werden lassen?

Noch ein paar Worte zur Macht. Macht ist wichtig. Ohne Macht wäre das Ueberleben nicht möglich. Wir haben einen ständigen Bedarf nach Macht: körperlich, geistig und auch spirituell. Es braucht Macht, um Debatten zu gewinnen. Und auch Kämpfe aller Arten, Schlachten und in der extremsten Form Kriege. Wir brauchen die Macht unseres Denkens, unserer Brains für Forschung und Innovation. Um andere Leute zu überzeugen und sie für die gemeinsamen Ziele zu gewinnen. Wir brauchen Macht um gewöhnliche und vor allem aussergewöhnliche Ziele zu erreichen. Kein Wunder ist die Sprache, die wir fast ständig brauchen die Sprache der Macht. Doch in fast allen Auseinandersetzungen, in denen es um Macht geht, gibt es zwangsläufig Gewinner und Verlierer. Eher selten gibt es weder Gewinner noch Verlierer. Und auch da fühlen sich oft die einen als Gewinner und die anderen als Verlierer.

Wenn wir aber nur die Sprache der Macht kennen und beherrschen, kann uns leicht die Sprache der Liebe verloren gehen. Die Sprache, die wir brauchen, um unsere Liebe auszudrücken. Doch mehr als das, sie ist wahrscheinlich nötig, um all die Probleme zu lösen, die ihre Lösung nur durch und in der Liebe finden. Indem wir die Sprache der Liebe pflegen. Sie ist nötig, um Frieden zu stiften und zu machen, um wirklich zusammenzuarbeiten, um win-win Lösungen zu finden und um Lösungen für scheinbar unlösbare Probleme zu erzielen. Lösungen, die mit der Sprache der Macht überhaupt nicht gefunden werden. All die Probleme, vor deren Lösung die Menschheit zurückscheut. Sie einfach verdrängt.

Deshalb, mein dringender Appell an alle Leaders dieser Welt: beginnt nach innen zu schauen. Fragt euch immer wieder, vielleicht sogar als tägliche Übung: wann benützte ich die Sprache der Liebe? Sollten sie dabei herausfinden, dass dieses nicht vorkam:

Hören sie meinen Aufruf: Lasst uns die Sprache der Liebe lernen!

Wahlmöglichkeiten

Als Menschen können wir die Wahrheit nicht finden, aber die Liebe schon.

Und das, obwohl in uns nebst all dem Wunderbaren auch das Undankbare, Wankelmütige, Verlogene, Heuchlerische, Aengstliche und Raffgierige schlummert. Wacht es auf, dann fällt es uns Menschen leichter, das unvorstellbar Böse zu realisieren, als das vorstellbare Gute.

Aber wir haben stets Wahlmöglichkeiten, in jeder Situation des Lebens. Im Grunde sind es die 6 oder 7 sieben im Manifest zur Erdenflagge hier unten, die, mit Vernunft gewählt, uns das Leben als etwas Wunderbares erfahren lassen.

 

 

Erde Flagge Manifest

Als ein menschliches Wesen, bin ich ein einzigartig Teil
des Planeten Erde und des Universums.
Und ich kann:
Dich und mich lieben,
stets lernen und mein Lächeln behalten,
meine Unordnung aufräumen,
nur das verbrauchen, was ich wirklich brauche,
geben und beitragen, was ich vermag
und Dir und mir Sinn bieten.

Erde Flagge Lied

Wenn ich ohne Kraft und unten bin
das Leben grau und dunkel scheint,

ich dann hinauf zum Himmel schau,
hör‘ ich eine Stimme, die mir sagt
wer ich bin und was ich kann:

Ich bin ein Mensch.
Und ich bin einzigartig.
Ein kostbar’ Teil
von Planet Erde
und dem Universum.

Und ich kann, ja ich kann
Dich lieben und auch mich,

ich kann, ja ich kann

stets lächeln und weiter lernen
freudig und gar leicht

ich kann, ja ich kann

Ja, ich kann
den eignen Dreck aufräumen

Ja ich kann

nur das verbrauchen, was ich brauche
nicht weniger und nicht mehr.

Ja ich kann
geben und beitragen,
wozu ich fähig bin

von Sinn erfüllt sein:
Sinnvoll sein für Dich
und für mich.

Wenn ich stark und voller Kraft im Leben segle,
auf endlosen Wellen des Glücks,
dann horch ich auf mein pochend Herz
und höre eine Stimme, die mir sagt
wer ich bin und was ich kann:
(Refrain)

Den ganzen Song kann man in Englisch hören auf:
https://soundcloud.com/rolf-fink

Licht

Das schönste Licht
sehen wir nicht.

Das lauteste Licht
hören wir nicht.

Das stärkste Licht
spüren wir nicht.

Das schwächste Licht
führt uns ganz dicht
an unsern Quell,
der dann am hellsten scheint,
wenn sich unsere Seele mit dem All vereint.

Rolf Fink
5. Mai 2000